HERZLICH WILLKOMMEN!

Evangelische Kirchengemeinde
Frommern-Dürrwangen-Stockenhausen-Zillhausen-Streichen

"Du bist nicht allein" - Wir helfen Nachbarn

Menschen, die Hilfe brauchen und Menschen, die Hilfe anbieten können sollen sich bei uns melden.

Entweder online auf dem Portal www.wir-helfen-nachbarn.de (einfach auf den Wohnort klicken) oder telefonisch in unseren Pfarrbüros (Frommern: 07433 930064 und Dürrwangen: 07433 930103).

Wir koordinieren die Hilfe und lassen Sie nicht allein! Egal ob es um das Einkaufen geht, eine Fahrt zum Arzt oder einfach mal ein Gespräch am Telefon. Melden sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne.

Licht der Hoffnung

LICHT DER HOFFNUNG auch "unter dem Böllat"

Die fusionierte ev. Kirchengemeinde Frommern-Dürrwangen-Stockenhausen-Zillhausen-Streichen schließt sich ab sofort der Aktion der ev. Stadtkirchengemeinde an und lädt zu einer besonderen Aktion ein: Um den Menschen in unseren Gemeinden eine Möglichkeit zu geben, mit den Sorgen und Folgen der Coronakrise umzugehen, laden wir sie zum Gebet ein. Täglich um 19:30 Uhr wird dabei eine Kerze entzündet, die man sichtbar ins offene Fenster stellt. Zum Klang der Vaterunser-Glocke können die Menschen dann in ökumenischer Gemeinschaft für unser Dorf, unsere Stadt, unser Land und die Welt beten - jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten. Anschließend kann gerne noch das Lied "Der Mond ist aufgegangen" angestimmt werden. Ein Weg füreinander da zu sein, auch wenn wir uns voneinander fernhalten müssen.

HOFFNUNGs-BILD-WORT

Liebe Mitchristen,

wir werden in der kommenden Zeit immer wieder Bilder und Worte der Hoffnung veröffentlichen. Denn in der Krise, durch Corona hervorgerufen, sind die Kirchen weitgehend geschlossen. Das ist deswegen schwierig, weil gerade in dieser Zeit das Wort Gottes Trost und Kraft geben sollte. Die Bilder, die wir hier veröffentlichen, können kein Ersatz dafür sein, sollen aber doch das Evangelium, die frohmachende Botschaft Gottes in Jesus Christus, weitertragen. Wir freuen uns, wenn viele von Ihnen mitmachen und uns dazu Bilder und Beiträge schicken.

Pfarrerin Margarete Goth (margarete.goth@elkw.de)
Pastor Diederich Lüken (diederich.lueken@t-online.de)

HOFFNUNGs-BILD-WORT von Manfred Plog

Corona als Chance zu einem Neubeginn?

Ein Virus verändert unsere Welt. Seine gefährlichen Auswirkungen zwingen uns Menschen zum Handeln. Interessanterweise beinhaltet dieses Handeln auch in hohem Maße das Lassen. So zeigen die Satellitenbilder die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog.
Eigentümlich, dass ein Virus das schafft, was wir Menschen nicht schaffen. Es zwingt uns zum „Lockdown“. Zum Stillstand einer Welt, die atemlos, rasend und maßlos geworden ist. Sie steht am Rande eines Burn-outs. Fast alle Lebensbezüge sind kommerzialisiert und dem wirtschaftlichen Diktat unterworfen. Das Virus zwingt uns zum Stillstand in einer Welt, die zu sehr in eine bestimmte Richtung rast, in der es keine Zukunft gibt.

Ich wünsche mir, dass wir aus dieser Krise lernen. Dass es nach der Krise nicht einfach so weiter geht, wie vorher. Dass wir Innehalten und uns und unseren Lebensstil in Frage stellen lassen:
Ist es angemessen, dass der Dienst an Menschen finanziell wesentlich geringer honoriert wird, als die Arbeit an Maschinen und Computern?Warum werden Krankenhäuser und Pflegeheime als wirtschaftliche Unternehmen geführt, die Gewinn erwirtschaften müssen? Warum gilt das Zahlen von Steuern als verpönt? Sie sind ein Akt der Solidarität, um unsere Infrastruktur aufrechtzuerhalten.

Ist es angemessen, dass Banken und Konzerne in Krisenzeiten vom Staat gestützt werden, den Staat allerdings nicht im gleichen Maße an ihren Gewinnen teilhaben lassen und angemessen Steuern zahlen?
Welcher Fußball-Fan braucht eine Club-WM, jeden Tag ein Spiel in der Glotze? Wann hören wir auf, in den Sommermonaten die Lavendelfelder in der Provence niederzutrampeln, um auf Instagram ein Foto zu posten? Macht es wirklich Spaß und Sinn mit zehntausend Anderen zur gleichen Stunde Venedig zu erstürmen? Sehen wir, wie wenig die Autokraten und Populisten dieser Welt uns in diesen Zeiten etwas Vernünftiges zu sagen haben?

Entschleunigung ist angebracht. Demut und Bescheidenheit. Abrüstung in allen Lebensbereichen. Weg vom schnellen, atemlosen Konsum und der wenig nachhaltigen Oberflächlichkeit. Weg von Gier, Macht, Profit und Rekorden.

In diesen Tagen stellen wir fest, dass die Menschen wieder achtsamer und aufmerksamer miteinander umgehen. Die Frage „wie geht es dir“, ist von echtem Interesse geprägt. Ebenso der gegenseitige Wunsch von Gesundheit bei der Verabschiedung am Telefon. Zahlreiche Hilfsaktionen sind in unseren Gemeinden angelaufen. Und neue kommen hinzu. Es findet ein reger Austausch darüber statt. Eine fängt an, ein anderer schließt sich an. Und bei all dem lernen wir wieder neu, was Jesus von Nazareth die Fülle des Lebens genannt hat. In Johannes 10 sagt er: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Die Fülle des Lebens – das ist Zeit füreinander haben, das ist Achtsamkeit für andere, für sich und die Natur, das ist Solidarität und Aufmerksamkeit, das ist Geborgenheit und Nähe, das ist gegenseitiger Respekt und Wertschätzung.
Krise als Chance – Krise als Neubeginn – die Hoffnung darauf will ich nicht aufgeben.

Manfred Plog

Jährliche Opfersammlung "Hoffnung für Osteuropa" am Karfreitag fällt aus - helfen Sie mit!

Leider können zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden. Dies ist in der Passions- und Osterzeit besonders bitter. Das Gottesdienstopfer am Karfreitag fällt damit aus. Dies bedeutet für unsere Geschwister in Osteuropa einen radikalen Ausfall an unterstützenden Projektmitteln. Wie Sie dem Faltblatt entnehmen können, unterstützt die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ in vielen europäischen Nachbarländern hilfreiche Projekte für Menschen in Not. Dort ist die Bedrohung mit dem Corona-Virus eine zusätzliche schwere Belastung.

Um dem Ausfall des Gottesdienstopfers entgegenzutreten, bitten wir Sie mit dem Faltblatt „Hoffnung für Osteuropa“ oder online über die Internetseite „www.diakonie-wuerttemberg.de Ihre Spende abzugeben.

 „Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa! Herzlichen Dank für Ihre Gaben. Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof

Weiterleitung zur Internetseite der Diakonie

 

Bei Anregungen, Verbesserungsvorschlägen, entdeckten Fehlern und auch bei positiver/negativer Kritik können Sie gerne schreiben.

 

Pfarramt.Frommern-Duerrwangen-Stockenhausen-Zillhausen-Streichen-1dontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

 .

Änderung der Gottesdienste

Ab sofort gibt es in der fusionierten Gemeinde sonntags immer nur noch zwei Gottesdienste. Am 1. und 3. Sonntag im Monat laden wir nach Frommern und Zillhausen in die Kirche ein, am 2. und 4. Sonntag nach Dürrwangen und Streichen.

Alle Gottesdienste finden immer um 10:00 Uhr statt.

 

mehr

Unser Missionsprojekt 2020

"Brunnen und Schulen für den Sudan"

Wir bleiben dran! Auch im Jahr 2020 wollen wir als fusionierte Kirchengemeinde für dieses Projekt spenden und freuen uns, wenn Sie uns unterstützen!

mehr

Sammelstelle für die Balinger Tafel

Sonntags in der Kirche oder unter der Woche im Gemeindehaus stehen Körbe bereit als Sammelstelle für die Balinger Tafel.

mehr

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 07.04.20 | Corona: Kirche bittet um Spenden für Roma

    Unter den Folgen der Corona-Krise leiden die Roma in Osteuropa besonders: Es fehlt an Zugang zu sauberem Trinkwasser und Strom, Saisonarbeiten fallen weg. Pfarrer Andreas Hoffmann-Richter, Beauftragter der Evangelischen Landeskirche für die Zusammenarbeit mit Sinti und Roma ruft zusammen mit der Diakonie zu Spenden auf.

    mehr

  • 07.04.20 | Was Menschen groß macht

    Was macht einen Menschen groß? Dieser Frage geht Rundfunkpfarrerin Dr. Lucie Panzer nach. So viel sei verraten: Weder die körperliche Größe oder die historische Einordnung wie bei Karl dem Großen sagen etwas über die wahre Größe aus.

    mehr

  • 06.04.20 | Die Bibel: Noch zwei Übersetzungen mehr

    Die vollständige Bibel steht jetzt in 694 Sprachen zur Verfügung. Das sind zwei mehr als noch im Vorjahr, teilte die Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart mit. Die neuen Übersetzungen sind in Ellomwe und Cho-Chin. Ellomwe wird den Angaben zufolge von fast 2,3 Millionen Menschen in Malawi gesprochen wird, Cho-Chin in Myanmar (Birma) von rund 15.000 Menschen.

    mehr